Chirurgie

Narkose

NarkoseEine Narkose ist Voraussetzung, um ein Tier operieren zu können. Sie soll gewährleisten, dass das Tier gut schläft, die Muskulatur locker ist und der Patient keine Schmerzen verspürt. Für kleinere Eingriffe und Untersuchungen in Narkose, reicht in der Regel die Injektionsnarkose über einen Venenkatheter aus. Bei längeren Narkosen wenden wir die schonende Inhalationsnarkose an. Hierbei wird mit einem Narkosegerät ein Narkosegas Isofluran-Sauerstoff-Gemisch erzeugt, dass der Patient über einen Tubus einatmet.

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Schmerztherapie

Damit Ihr Liebling während und nach der Operation möglichst wenig Schmerzen verspürt, wenden wir ein Schmerzmanagement an. Hierbei erhält Ihr Tier eine Mischung von zentral und peripher wirkenden Schmerzmitteln, um alle Ebenen der Schmerzempfindung ansprechen zu können. Die Schmerztherapie ist nicht nur Bestandteil einer peri- und postoperativen Versorgung, sondern wird auch in der orthopädischen Behandlung von chronischen, schmerzhaften Veränderungen des Bewegungsapparates (z. B. Arthrose bei älteren Tieren) eingesetzt, die ohne Behandlung zu einer Beeinträchtigung der Lebensqualität ihres Hundes oder ihrer Katze führen.

Weichteilchirurgie

Die Weichteilchirurgie beschäftigt sich mit der chirurgischen Versorgung von Wunden, Entfernung von Tumoren, Kastration sowie Operationen am Magen-Darm-Trakt (z. B. Entfernung von verschluckten Fremdkörpern) und am Urogenitaltrakt (z. B. Entfernung von Blasensteinen). Wir haben die Möglichkeit auch Notoperationen wie die Behebung von Magendrehungen und Kaiserschnitte durchzuführen.

 

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Knochenchirurgie

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Bei der Behandlung von Knochenbrüchen stehen uns mittlerweile eine ganze Reihe verschiedener Operationstechniken zur Verfügung. Mit neuentwickelten „Formplatten" wird den speziellen anatomischen Erfordernissen der einzelnen Tierarten Rechnung getragen. Sie erleichtern die Versorgung insbesondere bei gelenksnahen Knochenbrüchen erheblich. Des weiteren wenden wir aber auch die klassische Plattenosteosynthese, Marknagelung und Fixateur externe an.

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Gelenkchirurgie

Operation am KnieVerletzungen und krankhafte Veränderungen an den Gelenken kommen recht häufig vor. Bei nicht wenigen Fällen ist ein operatives Vorgehen sinnvoll. Besonders häufig sind Hunde vom Riss des vorderen Kreuzbandes im Kniegelenk betroffen. Bei uns werden die momentan gängigsten Operationstechniken, die TPLO (Tibia Plateau Leveling Osteotomy), die TTA Rapid (Tibial Tuberosity Advancement) und die TTO (Triple Tibial Osteotomy) durchgeführt. Bei einer Reihe an Gelenkserkrankungen wird die Arthroskopie zur Diagnose, aber auch zur Behandlung eingesetzt.  Mit unterschiedlich großen Optiken lassen sich Veränderungen in Gelenken gut darstellen.

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Neurochirurgie

Operation Cauda equina

Wie wir Menschen können auch Tiere Probleme mit der Wirbelsäule und mit den Bandscheiben haben. Bandscheibenvorfälle sind sehr schmerzhaft und können in schwerwiegenden Fällen auch zu Lähmungserscheinungen führen. Abhängig vom Schweregrad der neurologischen Ausfälle müssen die Tiere an der Wirbelsäule operiert werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

1. Bild: Operation Cauda equina

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