Entwurmung

Bei unseren Haustieren (vor allem Hunde und Katzen) besteht immer die Gefahr, dass sie sich mit Würmern infizieren. Ein Wurmbefall führt nicht immer zu Durchfall oder Verdauungsproblemen. Viele der Infektionen verlaufen subklinisch, d. h. als Besitzer sieht man keine Veränderungen an dem Kot, noch werden die Würmer selbst entdeckt.

Wie kann sich mein Hund/ meine Katze mit Würmern infizieren?

Die Infektion mit Rundwürmern erfolgt durch Kontakt zu Kot von infizierten Tieren, in denen sich die Eier von Würmern befinden. Im Darm des Tieres entwickeln sich die erwachsenen Würmer über mehre Zwischenstufen, den so genannten Larvenstadien. Bandwürmer werden als „Finnen" über einen Zwischenwirt (z. B. Floh oder Maus) aufgenommen und entwickeln sich im Darm des Tieres zu einem erwachsenen Bandwurm.

Sind wir Besitzer auch gefährdet?

Ja! Durch Kontakt mit unseren Haustieren können wir Eier (die z. B. am Fell kleben) von Rundwürmern und Bandwurmglieder /-eier aufnehmen. Bestimmte Bandwurmarten (z.Bsp. Fuchsbandwurm) sind für den Menschen besonders gefährlich und können unter Umständen zu schweren Erkrankungen führen.

Wie häufig sollte mein Hund/ meine Katze entwurmt werden?

Das hängt von den „Lebensumständen" des Hundes bzw. der Katze ab. Alle Hunde, die freien Auslauf haben, bzw. Freigängerkatzen sollten mindestens alle 3 Monate entwurmt werden; selbst bei reinen Hauskatzen ist eine einmalige Entwurmung pro Jahr empfehlenswert.

Infos

Mit dem Thema Würmer und Entwurmung hat sich auch eine unabhängige, europäische veterinärmedizinische Expertengruppe (European Scientific Councel Companion Animal Parasites oder kurz ESCCAP) befasst. Hier gibt es ausführliche Informationen zu: